Hochaltar der Karmeliterkirche, Boppard

 

Der spätbarocke Hochaltar, laut Inschrift von 1699, füllt den gesamten hinteren Chorraum bis zum Gewölbe aus.

Das hölzerne Altarretabel ruht auf einer Steinmensa. Der Retabelaufsatz besteht aus einer getreppten Predella, welche textilhinterlegte Schaukästen und Reliquienschreine aufnimmt, einem vorgesetzten Tabernakel, einem Mittelstück mit dem zentralem Altarbild und seitlich vorgesetzten Säulen, einem gesprengtem Giebel sowie einem geschlossenen Segmentgiebel, welcher ein zweites, ovales Bild aufnimmt. Der Altarkorpus ist aus Holz gearbeitet, mit einem Nussbaumfurnier überzogen und holzsichtig. Schleierbretter, floral geschnitzte Bildeinfassungen, Giebelornamente, Basen und Kapitelle der Säulen und Pilaster, sowie Profile sind mit Kreidegrund gefasst und mit polimentierter Blattvergoldung ausgestattet. Oberhalb der gesprengten Giebel befinden sich zwei überlebensgroße Engelsfiguren mit polychromer und blattvergoldeter Fassung. 

 

Restaurierung der holzsichtigen Oberflächen

Durchführung: 2013

Auftraggeber: Katholische Kirchengemeinde St. Severus, Kirchenbauverein, Boppard

Restaurierungsdetails: