Kommunionbank der Karmeliterkirche, Boppard

 

Die Kommunionbank entstammt der spätbarocken Epoche, analog zu dem Hochaltar, und dürfte somit um 1700, beziehungsweise Anfang des 18. Jahrhunderts gefertigt worden sein.

Die Kommunionbank überspannt als Dockengeländer die gesamte Chorraumbreite. Alle Baluster und der obere Brettabschluss sind in Nussbaum gearbeitet. Die einzelnen Rahmensegmente sind beidseitig mit Eichenfurnier belegt und nehmen auf der Vorderseite plastische Verzierungen auf. Diese sind an dem oberen Rahmenabschluss als durchlaufender Rankenfries und den aufrechten Rahmenstücken als geschlungene Volutenranke in Akanthusblattform gestaltet. Auf der Rückseite befinden sich an den aufrechten Rahmensegmenten geschmiedete Bodenanker, welche nach oben als gehörnte Masken ausgestaltet sind. Die Kniebank auf der Vorderseite ist als massives Eichenbrett ausgeführt. Mittig befindet sich ein zweiflügeliger Durchgang und an der Nordseite neben der Sakristeitüre ein einflügeliger Durchlass.

Durchführung: 2013

Auftraggeber: Katholische Kirchengemeinde St. Severus, Kirchenbauverein, Boppard

Restaurierungsdetails: